AN(GE)DACHT

An(ge)dacht Februar / März 2019

In seiner Kraft, in seinem Namen

„Silber und Gold habe ich nicht, was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! Und er er­griff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf.“ So heißt es in der Apostelgeschichte (3, 6), als Petrus und Johannes einem Bettler vor dem Tempel begegnen und er von ihnen Almosen möchte.

Silber und Gold habe ich nicht! Heute ha­ben wir als Christus-Leute davon schon mehr als die Apostel, auch wenn wir immer wieder den Mangel beklagen. Und wir ge­ben es auch: An Menschen, die mit der So­zialhilfe nicht auskommen; an – wodurch auch immer – in Schulden und Armut gera­tene Menschen. Die Dia­konie hilft auch über die abrechenbaren Leistungen des Staates hinaus. Viele Missionsprojekte un­terstützen wir welt­weit.

Petrus und Johannes geben auch, was sie haben: „Im Namen Jesu Christi von Na­zaret steh auf und geh umher! Und er er­griff ihn bei der rechten Hand und rich­tete ihn auf.“ Sie erin­nern uns daran, in wessen Namen wir das alles tun und was uns Kraft und Mo­tivation gibt. Sie reichen die Hand und richten auf. Und sie tun das in der Voll­macht des Namens Jesu Christi. Sie lassen ihn wirken und walten.

Was wir tun und sein können, zeigt uns die­ses Bild. Eine rostig gewordene Ei­senplatte steht vor einem grünen Busch. Die Silhou­ette zeigt Christus am Kreuz mit der Dor­nenkrone. Gerade dort, wo wir seine Um­risse erkennen, grünt es. Wo wir „christus­durchlässig“ werden, sehen wir das Blühen und Wachsen. Christusdurchlässig werden und sein, das meint, in seinem Namen un­ser Le­ben zu gestalten mit dem, was wir ha­ben. Er ist nicht zu sehen; und doch, wo wir seine Umrisse erkennen, wird es le­bendig. Wir wirken nicht das Wunder, aber wir lassen in uns ihn erkennen mit dem, was wir haben und können.

In diesem Sinn möchte ich herzlich dazu ermutigen, all unsere Gaben und Fähig­keiten einzubringen in unsere Welt, die nichts nötiger braucht als Heil und Hei­lung an Leib und Seele.)

Herzlich willkommen in unseren Ge­meinden!

 

Ihr / Euer Thomas Härtel, Pastor