AN(GE)DACHT

An(ge)dacht Juni / Juli 2018

Die 7 Weltwunder

Eine Schulklasse wurde gebeten zu notie­ren, welches für sie die Sieben Weltwunder wären.  
Folgende Rangliste kam zustande:

1. Pyramiden von Gizeh
2. Taj Mahal
3. Grand Canyon
4. Panamakanal
5. Empire State Building
6. St. Peters Dom im Vatikan
7. Grosse Mauer China

Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Ar­beiten war. Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte.

Sie antwortete: "Ja. Ich konnte meine Ent­scheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder."
Die Lehrerin sagte: "Nun, teile uns das mit, was du bisher hast und vielleicht können wir ja helfen."
Das Mädchen zögerte zuerst und las dann vor:
Für mich sind das die Sieben Weltwun­der:

1. Sehen
2. Hören
3. sich Berühren
4. Riechen
5. Fühlen
6. Lachen ...
7. ... und Lieben

Im Zimmer wurde es ganz still.
Diese alltäglichen Dinge, die wir als selbst­verständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt wer­den können.
Beachte es, genieße es, lebe es und gib es weiter.

Ein Liedtext von Eckart Bücken passt für mich zu diesen Gedanken:

1. Gott gab uns Atem, damit wir leben. Er gab uns Augen, dass wir uns sehn. Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören. Er gab uns Worte, dass wir verstehn. Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3. Gott gab uns Hände, damit wir han­deln. Er gab uns Füße, dass wir fest stehn. Gott will mit uns die Erde verwan­deln. Wir kön­nen neu ins Leben gehn.

Ich grüße alle Leserinnen und Leser herz­lich und lade ein zu unseren Gottesdien­sten und Wochenveranstaltungen.

Thomas Härtel, Gemeindepastor